Spielbericht Teil1/2– Landesliga BaWü (DIHL)
Adlerfans Mannheim vs. Fastbreakers Winnenden 6:4
Der Saisonauftakt hätte kaum anspruchsvoller sein können: Auswärts beim amtierenden Meister, mit vielen Ausfällen im Kader – und trotzdem lieferten die Fastbreakers Winnenden ein Spiel, das Lust auf mehr macht.
Die personelle Situation zwang das Team zu kreativen Lösungen. Mit Fabian Lindenmayer stand nur ein etatmäßiger Verteidiger zur Verfügung, weshalb Andreas Potisk und Simon Dietz kurzerhand aus dem Sturm in die Defensive rückten, um überhaupt zwei Verteidiger-Reihen stellen zu können. Auch Lars Schmohl feierte sein Fastbreakers Debüt direkt in der Abwehr. Im Tor stand mit Dominique Tilgner ein Feldspieler – und der wuchs über sich hinaus. Mit starken Reflexen und großem Einsatz hielt er sein Team immer wieder im Spiel und wurde zu einem der prägenden Faktoren dieser Partie.
Mannheim erwischte den besseren Start und ging früh in Führung, doch Winnenden fand schnell die passende Antwort. Andreas Potisk erzielte den Ausgleich und leitete damit eine Phase ein, in der sich ein intensives und ausgeglichenes Spiel entwickelte. Im zweiten Abschnitt gelang es den Fastbreakers, das Spiel zwischenzeitlich zu drehen: Carsten Jurk glich zunächst erneut aus, bevor Daniel Stahl die Führung besorgte. Als Debütant Lars Schmohl schließlich auf 4:2 erhöhte, war die Überraschung greifbar und die Partie komplett auf Seiten der Gäste gekippt.
Doch der Meister zeigte seine Klasse, blieb ruhig und nutzte seine Chancen konsequent. Noch vor der letzten Pause gelang Mannheim der Ausgleich, und im Schlussviertel übernahmen sie wieder die Führung. Dennoch gaben sich die Fastbreakers zu keinem Zeitpunkt auf. In den letzten zehn Minuten setzte Trainer Michael Tanecker alles auf eine Karte und ließ nur noch die ersten beiden Reihen im Wechsel spielen. Mit hohem Tempo und großem Einsatz wurde Mannheim zunehmend unter Druck gesetzt.
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